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Polen

"Polen 3 - Das Nordland- Special"
mit Hotel/Pension+ HP

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... unsere neue Polen- Ergänzung
4 Tage inkl. Halbpension
hier kann´s schon mal schwierig werden :)

 

 

 

 

Kajak und Offroad in Polen

"Naturerlebnis mit Komfort im Lebuser Land"

 

 

Offroad fahren, Naturerlebnis und Komfort, all dies vereint in einer 4-tägigen Tour bei unseren Nachbarn in Polen. Wir fahren durch die weiten polnischen Wälder und Fluren, entdecken abgelegene Plätze und genießen die Natur. Auf Wunsch gibt es ein paar Gelegenheiten um Mensch und Maschine zu fordern. Der Höhepunkt unserer kleinen Reise ist eine ganztägige Kajaktour auf der Drawa, die zu Recht als einer der schönsten Flüsse Polens bezeichnet wird. Der Fluss ist ungewöhnlich sauber und klar und wartet mit so mancher Überraschung auf. Ein wenig Erfahrung ist also erforderlich. Für jeden serienmäßigen Offroader geeignet. Individuelle Anreise bis Küstrin, von dort noch ca. 120 km.  
Schwierigkeitsgrad * bis ***

 

Unser Hotel liegt in einem abgelegenen, unscheinbaren Dorf an der Drawa. Ein liebevoll gestaltetes Anwesen, ausgerichtet auf gehobenen Landtourismus, bietet viel Komfort und zahlreiche Annehmlichkeiten. Die Küche ist über die Region hinaus bekannt für ihre gute Qualität. Das Anwesen hat direkten Zugang zum Fluss, hier legen wir am Nachmittag nach einer erlebnisreichen Tour auch mit unseren Booten an. Den Abend lassen wir bei einem guten Glas Wein oder Bier im Gewölbekeller ausklingen.

Leistungen:
- Organisation, Führung und Betreuung
- 3  Übernachtungen/Halbpension
- Naturerlebnis pur
- Grillabend
- Kajaktour auf der Drawa

Übernachtung:
gepflegtes Landhotel, Doppelzimmer mit Dusche/WC/SAT-TV/Telefon

Verpflegung:
Halbpension, 1 x Grillabend

Ausrüstung:
geeignete Kleidung für Bootstour, Wechselkleidung in wasserdichter Verpackung

Anmeldung:
Mindestteilnehmer 6 Personen

hier gehts zur Anmeldung

 

Wochenendtour Ostwall Polen

"Zeitreise ins Lebuser Land"

 

Eine Spezialtour für "Bunkerfans". Wir unternehmen eine Zeitreise in die jüngere Geschichte. Noch heute kann das Verteidigungssystem des Ostwall in weiten Teilen besichtigt werden. Über Feld- und Waldwege fahren wir zu verschiedenen Bauwerken und schauen uns diese an. Der Höhepunkt unserer Tour wird sicherlich die Besichtigung des unterirdischen Hohlgangsystems sein. Wir übernachten in einer gemütlichen kleinen Pension im Ferienort Lagow. Dort haben wir eine bequeme Unterkunft und bekommen ein reichhaltiges Frühstück. In der alten Johanniterburg werden wir am 2. Tag zu Abend essen. Für jeden serienmäßigen Geländewagen. Indiv. Anreise bis Frankfurt/Oder, von dort noch ca. 80 km.  
Schwierigkeitsgrad * bis **

 

Uns erwartet ein relativ unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte. Zur Abwehr gegen die "Gefahr aus dem Osten" wurde in den 1930er Jahren von der Bevölkerung kaum bemerkt ein weit verzweigtes Sperrsystem kurz vor der damaligen Ostgrenze Deutschlands errichtet. Ein großer Teil der Anlagen ist noch heute mehr oder weniger gut erhalten und kann besichtigt werden. Neben dem Besuch einiger oberirdischer Bauwerke nehmen wir auch an einer Führung unter Tage teil.

Leistungen:                   - Organisation, Führung und Betreuung               - 2 Übernachtungen in Pension

                                   - Besichtigung Ostwall                                      - incl. Frühstück                                                                                                                      - 1 Abendessen

 Übernachtung:              Doppelzimmer in gemütlicher Pension mit Dusche/WC, Bar, gemeinsamer Küche

 Verpflegung:                 2 x Frühstück, 1 x Abendessen

 Ausrüstung:                  Taschenlampe + festes Schuhwerk

 Anmeldung:                  Mindestteilnehmer 4 Personen, max. 12 Personen

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Kurzinformatioen zu den von uns befahrenen Gegenden in Polen

Eine Reise nach Polen gestaltet sich besonders seit dem EU-Beitritt 2005 recht einfach. Für den Grenzübertritt sind lediglich der Personalausweis und Führerschein und Fahrzeugschein von Nöten. Die grüne Versicherungskarte wird dringend empfohlen. Die Papiere werden zwar noch kontrolliert, aber es geht recht schnell. Ohne gültigen Personalausweis oder Reisepass keine Einreise möglich!

Die Fahrweise in Polen ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. In Ortschaften wird oft deutlich über der erlaubten Geschwindigkeit gefahren. Auf Überlandstraßen wird oft trotz Gegenverkehr überholt. Man sollte also immer aufmerksam und möglichst weit rechts fahren.

Geld kann an zahlreichen Wechselstuben getauscht werden. Natürlich gibt es im jeder größeren Ortschaft auch Geldautomaten. An fast allen Tankstellen und in einigen größeren Geschäften kann auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Viele bringen sich preisgünstige Produkte mit.

Ansonsten ist Polen ganz anders als diejenigen behaupten, die noch nie dort waren. Natürlich sollte man auf sein Fahrzeug und seine Ausrüstung  ein Auge haben, dass ist in einer deutschen Stadt aber auch nicht anders. Und auf dem Lande ist eh alles ganz anders. In alle den Jahren seit wir Touren und Reisen  nach Polen unternehmen hatten wir jedenfalls noch nie Probleme.

Das Lebuser Land

Das Lebuser Land, Landschaft des Jahres 2004/04, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und es vermischten sich schon immer viele kulturelle Einflüsse, vor allem aus Deutschland, Polen und Tschechien. Es umfasste ursprünglich Gebiete östlich der Oder - Gebiet Sternberg (Torzym) und westlich der Oder - Gebiet Frankfurt/Lebus. Heute wird der alte Name Lebuser Land sowohl westlich der Oder in Deutschland als auch östlich mit der im Jahr 1999 gegründeten Wojewodschaft Lebus wieder aufgenommen und gepflegt.

Das Lebuser Land wuchert mit einer reichen Kultur- und Naturlandschaft: Endmoränen, Urstromtäler und Gletscherseen stammen aus der Eiszeit. Die Johanniterkirche im polnischen Slonsk (Sonnenburg) und das Zisterzienserkloster Neuzelle zeugen von Ritterorden und mittelalterlicher Besiedlung durch fleißige Mönche. Stallgebäude, Gasthöfe und Straßenpflaster aus behauenem Feldstein prägen noch heute die Dörfer. Auen und Bachtäler, Seenlandschaften und ausgedehnte Wälder geben der Landschaft ihr Profil. Im polnischen Lebuser Land, zur Hälfte bewaldet, haben drei Urwälder überlebt. Wegen der Artenvielfalt von Flora und Fauna sind große Gebiete unter Schutz gestellt. Der polnische Nationalpark Warthemündung, gleich hinter der Grenze bei Küstrin, ist das größte Vogelschutzrevier Mitteleuropas. Wasser- und Wattvögel finden in dem 8000 Hektar großen Überschwemmungsgebiet ideale Brut- und Raststätten. Weiter ostwärts, beim Landstädtchen Miedzyrzecz (Meseritz), überwintern in den Bunkerkatakomben von Hitlers Oder-Warthe-Festung 30000 Fledermäuse. Weißstörche nisten in fast jedem Dorf auf Schornsteinen und Elektromasten.

Der Oder-Warthe-Bogen (Ostwall)

Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen stellt neben der Maginotlinie und dem Atlantikwall eines der größten, weitgehend erhalten gebliebenen Festungssysteme des 20. Jahrhunderts dar. Zusammen mit der Pommernstellung, welche sich nördlich und der Oder-Stellung, die sich südlich anschließt, hatte der Oder-Warthe-Bogen die Aufgabe die Reichsgrenze nach Osten zu sichern. Dieses Festungssystem bezeichnete man auch als Ostwall.

Beim Oder-Warthe-Bogen handelt es sich um eine ursprünglich auf 110 km Breite ausgelegte Festungsfront, die in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts 120 km von der Reichshauptstadt Berlin zu deren Verteidigung errichtet wurde. In der westpolnischen Landschaft, dem Gebiet zwischen Oder und Warthe  (Lebuserland) findet man auch heute noch die teilweise gut erhaltenen Überreste dieser Festungsfront. Ein Teil des Oder-Warthe-Bogens wurde jedoch von  Russen und Polen nach Kriegsende zerstört und ausgeschlachtet.

Dem interessierten Besucher sei gesagt, dass sich viele Anlagen in einem desolaten Zustand befinden. Es wurden fast alle metallischen Gegenstände entfernt bzw. der Rest verrottet langsam. Überall befinden sich offene Kabelschächte und Entwässerungssysteme. Außerdem wurden Teile von Anlagen gesprengt, so dass Schutt und Trümmerteile umher liegen sowie gefährliche Moniereisen heraus stehen. Es ist deshalb unbedingt davon abzuraten, alleine in die Bunker zu steigen. Festes Schuhwerk und warme Kleidung (10-12°C innerhalb der Bunker!) sind sehr zu empfehlen. Ganz wichtig ist auch genügend Licht am besten in Form von zwei Taschenlampen pro Person.

Die Drawa

 

In den Grenzen des Drawa Nationalparks weist der Fluss einen unterschiedlichen Charakter auf. Einmal ist er ruhig, dann wird schneller mit vielen im Wasser liegenden Bäumen. Nach den Strecken mit einer reißenden Strömung und einem steinigen Grund, kommen die Abschnitte, wo der Fluss ganz langsam seine Gewässer führt. Der Grund ist hier sandig und mit Pflanzen bewachsen. Die Drawa und ihr Nebenfluss Płociczna fließen durch einen breiten Sandstreifen, der vom Gletscherwasser ausgespült wurde. Die schnelle Strömung des Flusses schneidet eindrucksvolle Schluchten, die bis zu 30 m hoch sind, in die Sander. Der überwiegende Teil des NP besteht aus Wäldern (über 80 % der Parkfläche). Das sind vor allem Buchenwälder, Erlenwälder, die von Erlen bewachsenen nassen Wiesen sowie Kieferforste. Zu den charakteristischen Elementen des Parks gehören auch die Torfmoore, sowie Wasser- und Wiesenökosysteme.

 

Die Drawa gilt unter Kajakfahrern als einer der schönsten Flüsse in ganz Polen. Sie entspringt in der Nähe von der Ortschaft Połczyn Zdrój, in dem sog. „Tal der fünf Seen“, dann fließt sie durch die Drawskie-Seenplatte (mit vielen Seen) und die Drawska-Ebene. Der Fluss mündet in den Noteć-Fluss (Netze) unterhalb der Stadt Krzyż.

 

Unser Fahrgebiet befindet sich außerhalb des Nationalparks im südlichen Abschnitt, der nicht minder interessant ist. Ein Vorteil ist, dass hier der Fluss schon deutlich breiter ist. Die Strömung ist allerdings noch immer recht groß und hin und wieder liegen auch hier Bäume quer. Sie gilt es – mehr oder weniger gekonnt – zu umschiffen. Ein wenig Erfahrung sollte vorhanden sein bzw. wird vermittelt. Unsere Mietboote sind jedoch sehr sicher und unempfindlich gegen Beschädigungen. Sie werden zum Startort transportiert und wir fahren dann zurück zu unserem Quartier. Wechselkleidung in wasserdichter Verpackung sollte auf jeden Fall dabei sein. Unterwegs bieten sich mehrere Möglichkeiten zu einem Stopp an einem der Biwakplätze zum Picknick direkt am Ufer.

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